Die Gravur im Trauring

Der Mai steht vor der Tür und in meinem Freundeskreis wird geheiratet. Ein Pärchen, dass schon lange zusammen ist, traut sich endlich den Bund fürs Leben einzugehen. Gerade heißes Thema ist die Auswahl der Trauringe. Da ich Trauzeugin sein werde, wurde ich in den Auswahlprozess mit eingebunden, der inzwischen abgeschlossen ist. Aber was wären Trauringe ohne die Individualisierung durch die Gravur im Inneren des Rings. Schließlich will man ja seinen Liebsten / seine Liebste dort für immer verewigen. Nebenbei könnten Zyniker auch behaupten, hier ist immer der Merkzettel eingraviert, sollte einmal das Datum des Hochzeitstages vergessen werden. Als Technikfreak habe ich mich dann gleich mal gefragt, wie diese Namen und Daten eigentlich in den Ring eingraviert werden. Folgende Gravurtechniken kommen bei Trauringen überwiegend zum Einsatz:

  • Diamantgravur
  • Lasergravur
  • Handgravur

Bei der Diamantgravur werden – u.a. mittels einer CNC-Maschine – die zu gravierenden Informationen mit einer Diamantspitze fein ist das Edelmetall eingebracht. Die Gravuren durch Diamanten sind abriebfest und daher langlebig.

Die Lasergravur wird – wie der Name schon andeutet – mit einem Laser ausgeführt. Es können hier verschiedenste Symbole oder auch Bilder sehr fein graviert werden. Die Abriebfestigkeit ist jedoch verglichen zur Diamantgravur als geringer einzuschätzen.

Die Handgravur erfordert viel Fingerfertigkeit des Graveurs. Da sind wahre Meister am Werk, die in die Oberfläche mit einem Stichel die gewünschten Texte / Informationen einbringen.

Eine sehr schöne Zusammenstellung der Gravurtechniken – auch mit Gravurbeispielen für Trauringe / Hochzeitsringe – findet ihr bei der Trauringwelt in Düsseldorf. Als weitere Quelle, die vor allem die technische Seite der Gravur beleuchtet könnt Ihr bei Wikipedia (Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Gravur) nachlesen.

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