Wie funktioniert automatisiertes Kaffeekochen?

Jetzt ist es also passiert. Die Kaffeemaschine bei uns Zuhause hat den Geist aufgegeben. Also direkt mal ins Internet geschaut was der Online Handel diesbezüglich so zu bieten hat. Und als regelmäßiger Kaffeetrinker wird man hier ordentlich in Versuchung geführt. Denn die Suche nach Kaffeemaschinen bringt nicht nur die handelsüblichen Filtermaschinen zum Vorschein, sondern vielmehr wird man auch aufmerksam auf diese tollen, sündhaft teuren, italienischen, all-in-one Riesenapparate die auf Knopfdruck alle möglichen Kaffeevariationen zaubern sollen. Kaffeevollautomat ist das Stichwort. Bevor man sich etwas so teures zulegt, informiert man sich in der Regel dann doch erst mal was man sich damit ins Haus schafft. Was ich in diesem Artikel beleuchten will sind folgende Punkte: Wie funktioniert so ein Kaffeevollautomat und worauf ist beim Kauf zu achten. Zu guter Letzt stelle ich dann noch einige Alternativen zu den Vollautomaten vor und kann in den nächsten Tagen/Wochen hoffentlich auch nachreichen wofür wir uns letztendlich entschieden haben, da ein Entschluss leider noch nicht gefasst ist.


Was können Kaffeevollautomaten?

Vollautomaten übernehmen bzw. automatisieren eine Reihe von Aufgaben. Dazu gehört das Mahlen von Kaffeebohnen, die Einstellung der richtigen Wassertemperatur sowie des Drucks mit dem das Wasser durch das Kaffeepulver gedrückt wird. Für Getränke wie Cappuccino und Latte Macchiato beherrschen die Automaten zudem das Aufschäumen und Erhitzen von Milch. Sehr praktisch ist natürlich auch die Funktion der Selbstreinigung.

Aufgrund der vielfältigen Aufgaben sind folglich mehrere unterschiedliche Bauteile vonnöten. Dazu gehören unter anderem ein Mahlwerk, eine Pumpe, ein Durchlauferhitzer/Boiler und die Brühgruppe. Zum Mahlwerk will ich nicht viel sagen, außer dem kleinen Hinweis dass natürlich auch die teuerste Kaffeemaschine zunächst einmal mit, in diesem Fall ungemahlenen, Kaffeebohnen aufgefüllt werden muss. Nach dem mahlen wird der Kaffee zusammengepresst und die Pumpe drückt zuvor erhitztes Wasser hindurch.

Worin unterscheiden sich die Geräte? Worauf ist beim Kauf zu achten?

Qualitative Unterschiede der Geräte sind schwer auszumachen wenn man nicht weiß worauf es ankommt. Deshalb liste ich einfach mal auf was ich herausgefunden habe zu diesem Thema, damit niemand nach dem Kauf enttäuscht ist:

  • Wie gut ist die Bedienung des Geräts? Lassen sich alle Einstellungen intuitiv vornehmen und sind selbsterklärend, oder muss ich jedesmal stundenlang die Bedienungsanleitung wälzen wenn ich mal einen Espresso statt des normalen Kaffees trinken will.
  • Wie gut lässt sich das Gerät reinigen? Jedes Gerät das mit Lebensmitteln in Berührung kommt sollte man problemlos reinigen können. Der für die Reinigung aufzubringende Aufwand ist hierbei auch ein Kriterium.
  • Hat der Automat ein Vorbrühsystem? Dadurch können sich die Aromastoffe besser entfalten.
  • Kann ich den Druck mit dem der Kaffee gekocht wird regulieren? Der richtige Druck ist wichtig für das Aroma. Für Espresso braucht man zum Beispiel mehr Druck.
  • Welche Materialien wurden verarbeitet? Dies betrifft Leitungen, Gehäuse und Wasserbehälter. Metall ist hochwertiger als Kunststoff.
  • Hat die Maschine einen integrierten Milchbehälter? Ansonsten muss ein Tetrapak Milch oder ähnliches daneben gestellt werden.
  • Wie lange braucht das Gerät bis ein Getränk fertig ist.

Alternativen zum Kaffeevollautomaten

Ein guter Kaffeevollautomat ist sicher eine tolle Sache aber dafür legt man auch ordentlich Geld auf den Tisch.

Die zwei klassischen Alternativen sind die typische Filter Kaffeemaschine oder eine altmodische Kaffeemaschine aus Porzellan oder dergleichen, am besten mit einer schicken Kaffeemühle dazu. Dann gibt es auch noch Maschinen von verschiedenen Herstellern bei denen man einfach sogenannte portionierte Pads einfügt. Natürlich gibt es auch noch spezielle Espressomaschinen, Geräte die auf Latte Macchiato und Cappuccino spezialisiert sind und, und, und.

Der Vorteil eines guten Kaffeevollautomaten ist zum einen der geringe Arbeitsaufwand und zum anderen hat man alles in einem Gerät. Wofür wir uns letztendlich entscheiden werde ich demnächst noch nachträglich hier berichten.

Update: Die Entscheidung ist gefallen

Haben uns nun in erster Linie aufgrund der sehr hohen Preise und einiger negativer Rezensionen bezüglich der Haltbarkeit der Kaffeevollautomaten doch gegen die Anschaffung eines solchen Geräts entschieden. Stattdessen ist es wieder eine ganz normale Kaffeemaschine geworden. Diese kommt im Alltag zum Einsatz und ist ja auch relativ unkompliziert. Für den besonderen Trinkgenuss haben wir uns auch noch die aus Porzellan gefertigte Walküre – Karlsbader Kanne inklusive Kaffeemühle bei Jacora, einem Online-Shop rund um den Kaffee bestellt. Das gegenüber dem Kaffeevollautomat gesparte Geld können wir nun in gute Kaffeebohnen investieren. Espresso, Cappuccino und Latte trinken wir eh nicht allzu oft. Dafür kann man auch mal in ein Café gehen 😉

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